Sicherheit auf den Schulwegen

Schulwegpläne Schulwegsicherung weiterführender Schulen

Die Wege ins Bildungszentrum Weinstadt – also auch in die Reinhold-Nägele-Realschule - werden überwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Die Stadt Weinstadt stellt über das Bürger GIS auf www.geonline-gis.de/weinstadt/index.htm die Schulwegpläne zum Download zur Verfügung. Eltern sollten diese mit Ihren Kindern anschauen und besprechen und gemeinsam mit Ihren Kindern den ausgewiesenen Schulweg abfahren.

Die Schulwegepläne hängen auch im Schaukasten im unteren Flurbereich unserer Schule aus.

Radhelme – schütz dein Bestes

Nach der letzten Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (6/2012) trugen 2011 nur 56 Prozent der Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren einen Fahrradhelm. Bei den Elf- bis Sechzehnjährigen betrug die Tragequote 19 Prozent, ab 17 Jahren fällt die Tragequote drastisch ab. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Schädel-Hirn-Verletzungen häufige Folge von Radunfällen und häufigste Todesursache solcher Verunglückten. Radhelme können eine große Anzahl schwerer Kopfverletzungen verhindern oder mildern. Im motorisierten Zweiradverkehr trugen 97 Prozent der Fahrer und 98 Prozent der Mitfahrer den gesetzlich vorgeschriebenen Schutzhelm.

Sehr gute Informationen finden Sie auf der Internetseite www.schuetze-dein-bestes.de/

Fahrbahnüberquerung

Das Überqueren der Fahrbahn ist für Kinder besonders gefahrenträchtig. Einerseits stellt dieser Vorgang bereits hohe Anforderungen an die Aufmerksamkeit der Kinder, andererseits werden die Verkehrsgefahren möglicherweise durch beiderseits der Straße geparkte Fahrzeuge (häufig auch Falschparker) erheblich gesteigert, denn zwischen den Autos haben Kinder aufgrund ihrer geringeren Körpergröße ein eingeschränktes Sichtfeld und werden von den anderen Verkehrsteilnehmern besonders leicht übersehen.

Oft nehmen auch Fahrzeugführer beim Abbiegen und beim Ausfahren aus einem Kreisverkehr nicht die erforderliche Rücksicht auf Fußgänger und lassen sie nicht die Straße überqueren.

Diese scheinbaren „Kavaliersdelikte“ stellen jedoch für Kinder auf dem Schulweg eine große Unfallgefahr dar. Für Kinder ist es daher am sichersten, die Fahrbahn auf Fußgängerüberwegen und ampelgeregelten Furten oder, wenn solche Querungshilfen fehlen, nahe an Kreuzungen oder Einmündungen zu überqueren und dabei den in Schulwegplänen empfohlenen Wegen zu folgen.

Das Fehlverhalten der Fahrzeugführer gegenüber Fußgängern führte 2011 zu 1.752 Verkehrsunfällen mit Personenschaden - davon alleine 513 Verkehrsunfälle mit Verletzten an Zebrastreifen – in Baden Württemberg.

Bitte achten Sie auch selbst am Steuer auf Kinder. In Gruppen reagieren Menschen allen Alters oft herdenartig – der erste Fußgänger schaut noch genau hin und überquert die Straße relativ sicher, die anderen laufen einfach hinterher, häufig ohne ausreichende Beachtung des Straßenverkehrs.

Verkehrsüberwachung

Die Polizeidienststellen sorgen für die Sicherheit durch verstärkte Verkehrsüberwachung im Bereich von Schulen und Schulwegen. Maßnahmen sind:

  • Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Schulwege
  • Ahndung von Behinderungen durch „Eltern-Taxis“
  • Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht
  • Ahndung von Verstößen gegen Park- oder Haltverbote im engen Umfeld von Schulen, Kindergärten oder geschützten Überwegen
  • Überprüfung der technischen Sicherheit der von Schülern genutzten öffentlichen Verkehrsmittel im Straßenverkehr
  • Überwachung des Verhaltens auf den Schulwegen sowie der Fahrradsicherheit (verkehrssicheres Fahrrad).

gez. Schulleitung

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